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Tanz in baukulturellen Räumen
Bunker erscheinen wie riesige, unbewegliche Zeitzeugen – mitten in unseren Städten. Sie rufen verschiedenste Assoziationen hervor. Ihre Neu- und Umnutzung beflügelt Fantasien und löst nicht selten kontroverse Diskussionen an der Schnittstelle von Stadtplanung, Erinnerungskultur und Nachhaltigkeit aus.
Dieses Labor findet in einem Hochbunker in Herne statt, der in ein nachhaltiges Wohnhaus mit kleinem ökologischem Fußabdruck umgebaut wird. Dort haben Sie die einmalige Gelegenheit, diesen spannenden Raum während des Umbaus mit Bewegung und tänzerischem Ausdruck zu bespielen.
Auf diese Weise treten Tanz und Baukultur in Interaktion. Gemeinsam lernen Sie das Gebäude kennen, erfahren und vermessen es mit dem Körper. Es geht darum, Fragen des Gebäudes und seines Umfelds wahrzunehmen, Antworten und Geschichten zu (er)finden und diese schließlich erzählerisch und tänzerisch zu teilen. Bunker bewegen!