Programm
10 Uhr
Begrüßung und Einführung – Dr. Julia Abel (Akademie der Kulturellen Bildung)
10:30 Uhr
Wenn das Lesen schwerfällt: Lesestörungen aus Betroffenenperspektive – Ingrid Simonis (Bundesverband Legasthenie & Dyskalkulie)
11:10 Uhr
„Leicht zu lesen! Wirklich?“ – Was der Buchmarkt für Kinder und Jugendliche mit Leseschwierigkeiten anbietet und was (noch) nicht – Julia Süßbrich (Eselsohr – Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien)
11:50 Uhr
„Leichte Sprache – ganz einfach!?“ – Shpresa Matoshi/Thorsten Lotze (Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit)
12:30 Uhr
Mittagessen
13:25 Uhr
Lesestoffe für schwach Lesende in Bibliotheken – Fabienne Maurer (Literaturpädagogin und Bibliotheksleiterin)
14:05 Uhr
Risikofaktor Geschlecht: Warum Jungen meinen könnten, dass Bücher nichts für sie sind – Dr. Andreas Seidler (Universität zu Köln, boys & books)
14:45 Uhr
Kaffeepause
15 Uhr
Forum für Gespräche und Austausch
16 – 17 Uhr
Abschlusspodium mit Öffnung für das Publikum
Kursinhalt und Buchung
Buchung
30 € Tagungsgebühr inkl. Imbiss
Übernachtungen können dazugebucht werden.
Lesestoff für schwach lesende Kinder und Jugendliche
Kinder- und Jugendliteratur und ihre Vermittlung in der Kulturellen Bildung müssen stärker als bisher die Vielfalt unserer Gesellschaft wahrnehmen. Dazu gehört auch, die Interessen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen, denen das Lesen schwerfällt oder die meinen, dass Bücher nichts für sie sind.
Leseförderung durch die Entwicklung passgenauer Vermittlungsangebote allein reicht nicht, es braucht auch geeignete Lesestoffe. Doch was macht gute Bücher für diese Zielgruppe aus? Wie können schwach lesende Kinder und Jugendlichen besser erreicht werden? Diese und weitere Fragen versucht der Fachtag zu beantworten.
Der Fachtag richtet sich an Leseforscher*innen, Bibliotheksmitarbeiter*innen, Literaturpädagog*innen, Lesepat*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen und weitere Akteur*innen der Leseförderung, aber auch an Eltern und Verlagsmitarbeiter*innen.
Hinweis
Der Fachtag wird für die Qualifizierung „Literaturpädagogik“ anerkannt und vom Bundesverband Leseförderung mit 6 UE angerechnet (BVL-Module 2.1, 2.3 und 5.2).