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Lokal Europa – interaktives Theater

Kursinhalt und Buchung

Buchung

Schüler*innen, Studierende und Menschen mit geringem Einkommen können kostenfrei teilnehmen.

„Lokal Europa“ findet hybrid statt. Sie können die Aufführung vor Ort (nach 2G-Regel) in der Akademie der Kulturellen Bildung oder online über einen interaktives Online-Konferenztool besuchen.

Ein Planspiel über globale Systeme, lokale Nachbarschaft und afrikanische Hühner

Alles beginnt in einer Kneipe, wo Dimitri, Lenis Bruder, sich mit der allabendlichen Lieferung extrem günstigen makalowischen Hühnerfilets verspätet. Wie kann das sein? Ein Blick in den News-Kanal des ambitionierten Lokalreporters Klaus bestätigt die Befürchtung: Makalowien hat beim Export von billigem Hühnerfleisch getrickst und nun sorgt ein Handelskrieg zwischen der EU und Makalowien in der Kneipe für kalte Küche. Was bleibt, ist Wut im Bauch. Aber auf wen? Die da oben? Die da drüben? Die EU?

Also verfassen die resolute Wirtin und ihr Kneipenteam ein Schreiben an die EU. Die Antwort folgt sogleich: Macht es doch selber! Gesagt getan: Die Kneipe ist ab sofort offizielle Vertretung des Europäischen Parlaments und soll über die Geschicke Europas bestimmen.

„Lokal Europa“ ist ein interaktives theatrales Planspiel. Mit einer interaktiven Online-Konferenz können Zuschauer*innen vor den heimischen Bildschirmen mit einem Publikum vor Ort in den Rollen des EU-Parlaments und der europäischen Bevölkerung den Verlauf des Abends entscheidend mitgestalten, miteinander kommunizieren, eigene Gesetzesvorschläge einreichen und die Entscheidungen im Kneipenparlament maßgeblich beeinflussen. Dank verschiedenster Verzweigungspunkte kann der Abend zahlreiche unterschiedliche Entwicklungen nehmen, die von den Schauspieler*innen aufgegriffen und weitergesponnen werden. Somit wird jede Vorstellung zu einem einzigartigen, individuellen Erlebnis für beide Seiten.

Konzept und Regie: Dominik Breuer
Konzept und Dramaturgie: Inge Zeppenfeld
Bühne und Kostüm: Franziska Smolarek
Video: David Gerards

Es spielen: Marion Bordat, Irina Ries, Sonja Dengler, Anika Pinter, Helge Gutbrod, Björn Lukas

Koproduktion: Theater Aachen, Landeszentrale für politische Bildung NRW, Städteregion Aachen, Bürgerstiftung Lebensraum Aachen

Förderung: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Fonds Soziokultur, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste

Hinweis

Mit farbigen Servietten können die Gäste signalisieren, wie stark sie sich beteiligen möchten. Personen, die eher zu den zurückhaltenden Beobachter*innen gehören, müssen so keine Sorge haben, ins Rampenlicht gezerrt zu werden. Oberstes Prinzip ist hier: Das Publikum gilt es immer zu schützen. Dies gilt natürlich auch hinsichtlich Ihrer Gesundheit. Der Theaterabend vor Ort findet unter aktuellen Corona-Schutzvorschriften und dem bewährten Hygienekonzept der Akademie der Kulturellen Bildung statt.