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Kommunikationstraining für eine konstruktive Auseinandersetzung mit menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen
Die Tante wettert bei der Familienfeier gegen Geflüchtete, Schüler*innen beschimpfen Mitschüler*innen mit „Jude“, „Opfer“ oder „Kanacke“, die neue Freundin des besten Freundes beschwert sich über zwei küssende Männer und der Fußballtrainer will Muslime nur ungern in seinem Team haben. Oft begegnen uns im Alltag, im beruflichen Umfeld oder im Verwandten- und Freundeskreis Aussagen, die uns erschrecken und sprachlos machen. Wir fragen uns: Geht mich das etwas an? Wie soll ich darauf reagieren? Muss und kann ich helfen? Wenn ja, was kann ich sagen?
Das Kommunikationstraining will diese Fragen zum Thema machen. Ziel ist es, die Teilnehmenden für eine verbindende Kommunikation zu sensibilisieren und in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken. Nicht nur diskriminierende und menschenverachtende Parolen stehen dabei im Fokus – der Umgang mit allen demokratiefeindlichen Äußerungen spielt bei diesem Training eine Rolle.
Schwerpunkte
- Sensibilisierung für Mechanismen von Vorurteilen und Diskriminierung
- Auseinandersetzung mit Werten, Bedürfnissen und Grenzen
- Stärkung der eigenen Haltung
- Erproben und Reflektieren von Handlungsmöglichkeiten in Simulationen konflikthafter Situationen aus dem persönlichen und beruflichen Alltag
- Einüben von Kommunikationsstrategien (z.B. Schulz von Thun/ Watzlawick/ Rosenberg)
Hinweis
Sie erhalten vor Beginn des Online-Kurses eine Einführung und Hilfestellung bei allen technischen Fragen.