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Künstlerisch-Systemische Therapie (KST)

Die nächste Qualifizierung beginnt im März 2022 und endet im Dezember 2023

Tools & Arbeitsbereiche

DGSF-zertifizierte Weiterbildung zur*zum Künstlerisch-Systemischen Therapeut*in in 2 Jahren

Veränderungsprozesse werden innerhalb der Künstlerisch-Systemischen Therapie (KST) gleichermaßen als therapeutische wie auch gestalterische Prozesse verstanden. Künstlerisch-systemische Therapeut*innen werden selbst zu kreativen Gestalter*innen und ermutigen auch ihre Klient*innen dazu, dies zu werden. Sie begleiten Klient*innen ressourcenorientiert in persönlichen und psychosozialen Krisensituationen sowie bei individuellen Fragestellungen und betrachten den klient*innenspezifischen Such- und Findungsprozess als ästhetische Gestaltungsaufgabe.

Die KST bedient sich nicht nur künstlerischer Mittel, sondern entwickelt sich aus einem künstlerischen Prozessverständnis. Daraus ergeben sich neue Formen der systemischen Intervention in künstlerischer Form und in therapeutischer Wirksamkeit, allerdings nicht als heilkundliche Tätigkeit. Diese Arbeitsweise bindet die Klient*innen besonders intensiv und gestaltend ein, aktiviert sämtliche Sinne und Ressourcen und unterstützt eine nachhaltige Wirkung der therapeutischen Arbeit.

Die Weiterbildung richtet sich an grundständig ausgebildete Berater*innen, Pädagog*innen, Kultur- und Kunstvermittler*innen, Therapeut*innen, Coaches, Supervisor*innen, Künstler*innen mit relevanten Vorerfahrungen und qualifiziert sie zu „Künstlerisch-Systemischen Therapeut*innen“. Die Teilnehmer*innen profilieren ihre therapeutischen Kompetenzen und professionelle Identität in einer aktivierenden, konsequent systemischen Didaktik in zum Teil künstlerischem Lern-Setting.

Zertifiziert durch

Logo DGSF

Die Weiterbildung ist durch die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zertifiziert. Absolvent*innen mit geeigneter Vorbildung erhalten auf Antrag ein Zertifikat „Systemische Therapie (DGSF)“.

Aufbau

  • 9 Kursphasen (240 UE), curricular
  • Abschlusskolloquium

Eigenleistungen

  • Eigene Therapie- und Beratungsarbeit
  • Selbstorganisierte Intervision innerhalb fester Peergruppen
  • Fallbericht
  • Vorstellung eines Sitzungsvideos

Voraussetzung

Vorerfahrungen in künstlerischer Praxis und Beratung oder Pädagogik sind erwünscht. Die vorherige Teilnahme an Kursen zu Systemischer Beratung und/oder künstlerischer Praxis (Theater, Tanz oder Performance) wird empfohlen. Weitere Voraussetzungen für die Teilnahme an der
Qualifizierung finden Sie im Curriculum.

Abschluss

Zertifikat „Künstlerisch-Systemische*r Therapeut*in“

Neugierig geworden?

Im Podcast „GedankenStich“ gibt unser Dozent Dr. Thomas Reyer eine kurze Einführung in die „Künstlerisch-Systemische Therapie“.

1

Nachweis der Zugangsvoraussetzungen

2

Weiterbildungskurs

5 Kursphasen
  1. Prozessmodell und Therapiekonzept
  2. Beziehung, Kontext und Kontrakt
  3. Intervention und Inszenierung
  4. Rolle und Haltung

Supervision in 4 Blöcken

Praxisleistungen

  • Eigene Therapiepraxis (ca. 40 bzw. 130 Sitzungsprotokolle)
  • Peergruppen-Intervision
  • Sitzungsvideo oder Liveberatung
  • Fallbericht über abgeschlossenen Therapieprozess
  • Literaturstudium
3

Abschlusskolloquium

5. Kursphase Profil und Performanz

Interaktives Kolloquium

4

Abschluss

Zertifikat als „Künstlerisch-Systemische*r Therapeut*in“bei erfolgreicher Zertifizierung
Für Absolvent*innen mit DGSF-Vorbildung zusätzlich auf Antrag Zertifikat als „Systemische*r Therapeut*in (DGSF)“

Buchung

Die nächste Qualifizierung beginnt im März 2022 und endet im Dezember 2023. Kursgebühren und Unterkunft/Verpflegung zzgl. Kosten für Fachliteratur, Arbeitsmaterialien und ggf. DGSF-Zertifizierung. Preisänderungen für Ü + VP vorbehalten.

Anmeldeschluss für die Qualfizierung: 20.2.2022